{"id":7523,"date":"2023-05-26T00:05:00","date_gmt":"2023-05-25T22:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/viaintegralis.ch\/?p=7523"},"modified":"2023-05-08T10:42:07","modified_gmt":"2023-05-08T08:42:07","slug":"der-neue-vorstand-des-vereins-via-integralis-stellt-sich-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/viaintegralis.ch\/en\/2023\/05\/26\/der-neue-vorstand-des-vereins-via-integralis-stellt-sich-vor\/","title":{"rendered":"Neuer Vorstand des Vereins via integralis"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>vlnr: Francesco Pedrazzini, Jannah Schraner, Eveline Felder, Beatrice Sutter, Alois Ebneter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><strong>Wie es dazu kam<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es war ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Jahrestreffen, zu dem sich vom 03.-05. Februar 2023 zwischen 30 und 40 Lehrende der vi in Wislikofen eingefunden hatten. \u00dcber ein Jahr hinweg hatte sich abgezeichnet, dass die Vorstandsmitglieder der via integralis &#8211; Wolfgang Kaudewitz, J\u00fcrgen Lembke, Monika Schula und Adrian Zimmermann &#8211; aus unterschiedlichen pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden bei der Gesamterneuerungswahl 2023 alle zur\u00fccktreten werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis zum Treffen hatten sich keine Kandidatinnen und Kandidaten gemeldet. Uns hatte eingeholt, was uns in der Fortbildung mit Jorge Koho Mello im September 2022 im Haus Maria Lindenberg\/ St. Peter in der Theorie so sehr zusagte: Sich dem Nicht-Wissen zu stellen. W\u00fcrde uns als Verein vi die Dankbarkeit f\u00fcr das Gewesene und die Offenheit f\u00fcr das nicht sichtbare Kommende den Weg weisen? W\u00fcrde die von uns vielf\u00e4ltig ge\u00fcbte Pr\u00e4senz, die individuelle Bereitschaft, Wissen und Solidarit\u00e4t in das gr\u00f6\u00dfere Ganze einzubringen, tragen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter diesen Vorzeichen stellte Markus Heil aus der Vorbereitungsgruppe sich und seine Erfahrung mit open space zur Verf\u00fcgung. Zusammen mit Julianne Funk f\u00fchrte er die Gesamtgruppe durch die zwei Tage. Wir erlebten einen klar moderierten Prozess, der von Leichtigkeit und Wachstum gepr\u00e4gt war. Gemeinsam wurde an Aufgabenpaketen gefeilt, manches mutig fallengelassen. Begleitet von Gespr\u00e4chen und dem Sitzen in Stille fanden unter den Anwesenden mehr als erwartet in ihre St\u00e4rke und meldeten sich f\u00fcr eine Aufgabe bzw. ein Amt. Mit gro\u00dfer Freude und Erleichterung konnten am Sonntag die \u201eAlten\u201c ihre Verantwortung in die Herzen und H\u00e4nde der \u201eNeuen\u201c \u00fcbergeben. Dass es doppelt besetzte Positionen gibt, dr\u00fcckt aus, wie wir uns als via integralis verstehen: Verantwortung ist teilbar. Geteilte Verantwortung spiegelt die Vielfalt der Gruppe wider.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Mitglieder stellen sich vor<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Alois Ebneter<\/strong><br>Co-Pr\u00e4sidium<br><br>Jahrgang 1952, verheiratet, zwei Kinder, 3 Enkelkinder.<br>Werdegang: Eisenbetonzeichner, Primarlehrer, Gemeindepr\u00e4sident, Projektleiter Klangschmiede, Museen Kanton St. Gallen.&nbsp;<br>Durch meine N\u00e4he zur \u00f6kumenischen Gemeinde Halden in St. Gallen besuchte ich seit 2013 die Meditationen bei Margrit Wenk. So kam ich auf den Kontemplationsweg der via integralis, der mir viel Freude bereitet. Bei ihr konnte ich dann Sch\u00fcler werden, was mich sehr motiviert, auf dem Weg der Kontemplation vorw\u00e4rts zu gehen auf der Suche nach dem wahren Selbst. Von 2017 bis 2019 besuchte ich den Lehrgang der via integralis zum Lehrenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Francesco Pedrazzini<\/strong><br>Co-Pr\u00e4sidium<br><br>Jahrgang 1959, verheiratet, Vater und Grossvater.<br>Pensionierter Hausarzt in Thal, St.Gallen. Der Beruf hat mich sensibilisiert f\u00fcr die Vielfalt der Lebensschicksale.<br>Ich liebe es, mit Familie und Freunden zu geniessen, philosophieren, spielen, Wein degustieren. Ich lese vor allem spirituelle Literatur und gehe den Wundern und Geheimnissen des Lebens nach. Gerne beobachte ich V\u00f6gel und Natur, und bewege mich, auch einfach im Garten oder am Haus. Musik h\u00f6ren und spielen tun mir gut.<br>In der via integralis habe ich mit der Kontemplation eine spirituelle \u00dcbung gefunden, religionsunabh\u00e4ngig und doch religionsvertiefend, die mir entspricht, die ich regelm\u00e4ssig pflegen sowie im Austausch mit den Lehrenden kreativ weiterentwickeln kann. Die Kontemplation l\u00e4sst mich das Leben von der stillen Seite her erfahren und befriedigt eine Sehnsucht in mir. Sie erdet mein Leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Jannah Schraner<\/strong><br>Co-Aktuariat<br><br>Ich arbeitete als kaufm\u00e4nnische Mitarbeiterin in den Bereichen Kultur, Denkmalpflege und die letzten 10 Jahre bei der Asylorganisation Z\u00fcrich (AOZ) mit Dolmetscherinnen und Dolmetschern. Seit 8 Jahren bin ich pensioniert.<br>Meine Vorlieben:&nbsp;Textilien: die Farben, die F\u00e4den, die Muster, das Gewobene faszinieren mich. Ich war lange Handweberin.&nbsp;B\u00fccher: Ich lese gerne und viel (deutsch und franz\u00f6sisch). Reisen in sich wechselnde Kulturlandschaften, betrachten und mich ber\u00fchren lassen von Bauten, Formen, Bildern und was sie aussagen.&nbsp;Was bedeutet mir die via integralis?<br>Auf der Suche und Neuausrichtung begegnete ich Pia Gyger. Die Begegnung mit der katholischen Ordensfrau und mit Zen, sowie die jahrelange Begleitung f\u00fchrten mich auf einen heilsamen Weg. Das Christentum, speziell die katholische Kirche, mit den zugef\u00fcgten Narben und der sp\u00fcrbaren Leere r\u00fcckte in neues Licht und erwachte zu neuem Leben: Sie wurde farbig, gab mir Boden und Nahrung. So durfte und darf ich weiterhin erfahren, dass sich die beiden Wege \u2013 Zazen und christliche Mystik \u2013 verweben lassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Beatrice Sutter<\/strong><br>Co-Aktuariat<br><br>1954 geboren und aufgewachsen in der Zentralschweiz. Studium der Geschichte und Anglistik, berufst\u00e4tig in den Arbeitsfeldern von Archiv, Bibliothek und regionalhistorischer Forschung, heute pensioniert.<br>Was ich gerne tue: achtsam gehen und wandern, Natur und All wahrnehmen, Konzerte besuchen (vorwiegend Kammermusik und Jazz), tanzen, lesen, in Welten anderer Menschen und Kulturen eintauchen und den Blick weiten, im freiwilligen Fahrdienst Menschen begleiten, Freundschaften pflegen.<br>Mitarbeit bei den Angeboten der via integralis in der St. Johanneskirche d.T. in Zug; Co-Leitung der Zen-Meditation in der Reformierten Kirche Zug.<br>Was bedeutet mir die via integralis?<br>Mit der Kontemplation entdeckte ich in der Lebensmitte eine neue Qualit\u00e4t von Stille, erfuhr ihre heilende Kraft. Ich bin dankbar f\u00fcr den Austausch mit Menschen, die auf dem gleichen Weg sind, in Richtung eines integralen Bewusstseins, in Verbindung mit allen und allem zum Wohle von unserem Planeten und allem Leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eveline Felder<\/strong><br><strong>Kassierin<\/strong><br><br>Ein neuer Lebensabschnitt! Grossartig! Seit Februar 23 bin ich gl\u00fccklich pensionierte Fachfrau Gesundheit! Ich habe mehr Freiraum f\u00fcr meine Lieben: von der \u00fcber 90-j\u00e4hrigen Mutter bis zum 7-monatigen Enkeli, von Freunden bis zu Begegnungen, die sich spontan ergeben.&nbsp;<br>Mich d\u00fcnkt, ich kann die Angebote des Lebens vor allem dann annehmen, wenn ich offen bin. Offen f\u00fcr den Moment, wie er sich auch immer zeigt . . . mal bedr\u00fcckend, \u00e4ngstigend, mal unterst\u00fctzend, herzerfreuend . . .&nbsp;<br>Bei dem Versuch, f\u00fcr die ganze Vielfalt offen zu sein, hilft mir meine \u00dcbung: die Kontemplation&nbsp;&nbsp;&#8211;&nbsp;&nbsp;hilft mir dieser Weg, den ich seit nun bald 30 Jahren gehe. Essenzielle Erfahrungen durfte ich machen. Es ist mir ein Anliegen und eine Freude, dieses Heilsame auf den ber\u00fchmten \u201aMarktplatz des Lebens\u2018 zu tragen. Auch hier wieder im Versuch, die Essenz dieser Erfahrungen zu leben, sei es in ganz gew\u00f6hnlichen und manchmal auch in aussergew\u00f6hnlichen Momenten.<br>Im Dreierteam leiten Silvia Spycher, Francesco Pedrazzini und ich die Kontemplationsgruppe im Heiligkreuz in St. Gallen, &nbsp;<a href=\"https:\/\/www.meditation-sg.ch\/\">www.meditation-sg.ch<\/a>.<br>Ich bin sehr dankbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vlnr: Francesco Pedrazzini, Jannah Schraner, Eveline Felder, Beatrice Sutter, Alois Ebneter Wie es dazu kam Es war ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Jahrestreffen, zu dem sich vom 03.-05. 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