{"id":830,"date":"2018-11-15T22:32:53","date_gmt":"2018-11-15T21:32:53","guid":{"rendered":"http:\/\/s774323011.online.de\/?p=830"},"modified":"2020-05-05T13:56:54","modified_gmt":"2020-05-05T11:56:54","slug":"interview-mit-juris-rubenis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/viaintegralis.ch\/en\/2018\/11\/15\/interview-mit-juris-rubenis\/","title":{"rendered":"Interview mit Juris Rubenis"},"content":{"rendered":"<p>Juris Rubenis ist f\u00fcr Insider das \u201eGesicht\u201c der via integralis Latvia. Im Interview erz\u00e4hlt er von seinem inneren Weg, der bereits zur Zeit der sowjetischen Besatzung Lettlands begann. Heute ist er in seiner Heimat eine \u201e\u00f6ffentliche Person\u201c und leitet die via integralis Latvia. Hildegard Schmittfull f\u00fchrte das Interview.<\/p>\n<p><em><strong>Via Integralis (VI): Juris, Wir sind seit Jahren miteinander unterwegs. Mit Freude und Respekt haben wir miterleben d\u00fcrfen, wie Du in Lettland einen eigenen Zweig der Via Integralis aufgebaut hast. Magst Du uns erz\u00e4hlen, was Via Integralis f\u00fcr Dich bedeutet und in welcher Weise es Dich in Deinem Engagement pr\u00e4gt und bewegt?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>JR:<\/strong>\u00a0Schon vor mehr als 20 Jahren, fingen B\u00fccher \u00fcber Meditation und spirituelle \u00dcbungen an mich anzusprechen. Anf\u00e4nglich habe ich auf dem Selbstlernweg Meditieren ge\u00fcbt. Dann hatte ich jedoch bald das Bed\u00fcrfnis nach einem Lehrer und einer praktizierenden Gemeinschaft. In Lettland bestand dazu keine M\u00f6glichkeit. Bei der Suche nach einer entsprechenden Schule in Europa stie\u00df ich im Internet auf Kurse, die das Lasalle Haus anbot.<\/p>\n<p>Ich bin zum ersten Einf\u00fchrungskurs, den Marcel Steiner leitete gefahren und f\u00fchlte buchst\u00e4blich (ich habe gelernt solchen tiefen Gef\u00fchlen in mir zu vertrauen) \u2013 hier mu\u00df ich bleiben. Ich erfuhr mehr \u00fcber die LKS und war erstaunt dar\u00fcber, da\u00df diese Schule sich als genau das herausstellte, wonach ich suchte! Mich sprachen sehr die Leiter und das Konzept der Via Integralis Schule an, die den Weg des Zen-Buddhismus mit der Christlichen Mystik verbinden. Dank meiner Verbindung zur Lassalle-Kontemplationsschule Via Integralis habe ich sehr viel gelernt und viele tiefe Freundschaften gekn\u00fcpft.<\/p>\n<p><em><strong>VI: Dein pers\u00f6nlicher Weg ist sehr ungew\u00f6hnlich. Es ist nicht selbstverst\u00e4ndlich, dass jemand in einem kommunistischen Land, das Lettland bis 1990 war, einen solchen spirituellen Weg geht. Was hat Dich zum Theologiestudium bewogen und sp\u00e4terhin einen vertieften Weg nach innen gehen lassen?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>JR:<\/strong>\u00a0Ich bin in einer nicht-religi\u00f6sen Familie aufgewachsen. Bis zu meinem 18. Lebensjahr war ich sehr weit entfernt vom Spirituellen, dann erfuhr ich, im Jahr 1980 jedoch eine tief mystische Aufforderung dazu ein Geistlicher zu werden. Es war eine Stimme, die mich dazu dr\u00e4ngte, Theologie zu studieren. Das war sehr \u00fcberraschend, ich vertraute jedoch dieser Stimme und trat in das theologische Seminar der evangelisch lutherischen Kirche ein. So begann mein geistlicher Werdegang noch in Zeiten der Okkupation Lettlands durch die USSR (Lettland war zwischen 1918- 1940 ein unabh\u00e4ngiger Staat, dann erfolgte eine Besetzung durch die USSR, sp\u00e4ter durch Nazi-Deutschland, dann erneut durch die USSR). Im Jahr 1987 trat ich einer Dissidentenbewegung bei, die einen Kampf in Gewaltlosigkeit f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit Lettlands f\u00fchrte. Nach der Erneuerung des Staates Lettland hielt ich viele Jahre lang Vorlesungen \u00fcber das Neue Testament in der Theologischen Fakult\u00e4t der lettischen Universit\u00e4t, die wir mit einigen Gleichgesinnten im Jahr 1990 erneuert hatten.<\/p>\n<p>Ich war \u00fcber viele Jahre der Hauptpastor der gr\u00f6\u00dften lutherischen Gemeinde Rigas. Im Alter von etwa 35 Jahren merkte ich jedoch langsam, da\u00df mir etwas innerlich fehlte. Anders ausgedr\u00fcckt \u2013 eine kopflastige Spiritualit\u00e4t befriedigte mich nicht mehr. Ich f\u00fchlte, da\u00df meine Entwicklung ins Stocken geraten war.<\/p>\n<p>So begann mein innerliches Suchen, weshalb ich eines Tages das Bed\u00fcrfnis f\u00fchlte, mit Gott einen Vertrag zu unterschreiben, indem ich mich Ihm v\u00f6llig anvertraute. Ich erinnere mich sogar an das Datum, es war der 16. September 1996, als ich auf ein Blatt Papier folgende Worte schrieb: \u201eVon diesem Augenblick an habe ich keinen freien Willen mehr, von nun an erf\u00fclle ich Gottes Willen immer, \u00fcberall und in Allem.\u201c Ich unterschrieb dieses Blatt und f\u00fchlte buchst\u00e4blich, wie etwas auf metaphysischer Ebene in Bewegung geriet. Nach Unterzeichnung dieses Vertrages erfuhr ich eine Reihe ersch\u00fctternder und tiefer mystischer Erfahrungen, welche ich ausf\u00fchrlicher in meinem Interview \u201eEin Vertrag mit Gott\u201c im Journal EVOLVE 09\/2016 beschrieben habe. Dieses Ereignis hat mich buchst\u00e4blich nach innen gekehrt, es begann der Weg meines spirituellen Erwachens.<\/p>\n<p><em><strong>VI: Was hat Dich motiviert, Dich politisch zu engagieren. Ist das richtig, dass bei Dir nach wie vor Politiker und Politikerinnen Kontemplation \u00fcben.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>JR:<\/strong>\u00a0Ende der Achtziger Jahre schien es mir ganz nat\u00fcrlich, da\u00df ich am politischen Prozess teilnehme. Das Fehlen einer \u00e4u\u00dferen Freiheit f\u00fchlte sich bedr\u00fcckend und einschr\u00e4nkend an. Nat\u00fcrlich verstanden wir erst sp\u00e4ter, da\u00df eine \u00e4u\u00dfere Freiheit allein kein Garant f\u00fcr das Erlangen einer inneren Freiheit ist. Das Ende der Achtziger Jahre war eine sehr bewegende Zeit, f\u00fcr die ich Gott sehr dankbar bin. Ich f\u00fchlte sehr klar nach der Wiederherstellung der lettischen Unabh\u00e4ngigkeit, da\u00df ich nicht unbedingt in der Politik bleiben mu\u00df, obwohl eine solche M\u00f6glichkeit und Angebote dazu bestanden. Ich bin nat\u00fcrlich der \u00dcberzeugung, da\u00df spirituelle Menschen aktiv sein sollten in der Politik. Politik und Gesellschaft sind eine unserer Aufgaben. Jeder Mensch sollte jedoch gleicherma\u00dfen auch in sich selbst hineinh\u00f6ren, welches seine Lebensaufgabe ist, und meine Aufgabe war es weiter im spirituellen Bereich zu arbeiten. Au\u00dferdem h\u00e4tte ein politisches Wirken zur Folge, da\u00df ich in eine konkrete Partei h\u00e4tte eintreten m\u00fcssen, das engt deine M\u00f6glichkeiten ein und erschwert das Bilden von gleichwertigen Beziehungen mit allen. Das war auch der Grund warum ich vor vier Jahren das Angebot abgelehnt habe, die Kandidatur zum Pr\u00e4sident Lettlands anzunehmen. Jeder Mensch mu\u00df lernen zu unterscheiden, welches sein Platz ist. Das ist ein Zeichen von Reife. Mein Platz ist der geistige Weg. Wenn ich jemandem dabei von Nutzen sein kann, dann freut es mich. Meine politische Neutralit\u00e4t hat mir geholfen, freundschaftliche Beziehungen mit Politikern unterschiedlichster Parteien zu haben, viele Abgeordnete des Parlaments und Minister haben an Retreats im Haus des Elias teilgenommen.<\/p>\n<p>Ich freue mich dar\u00fcber, da\u00df die lettische Staatskanzlei mich in diesem Herbst gebeten hat, ein 10-teiliges Seminare Programm zu leiten, in dem ich F\u00fchrungspersonen h\u00f6chsten Niveaus Mindfulness und Meditation lehre. Das ist eine wunderbare Erfahrung.<\/p>\n<p><em><strong>VI: Von Kunst und K\u00fcnstlern l\u00e4sst Du Dich in besonderer Weise ber\u00fchren und inspirieren. K\u00f6nnte man sagen, dass Du auch ein Br\u00fcckenbauer bist zwischen Kunst und Spiritualit\u00e4t?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>JR:<\/strong>\u00a0Ich denke nicht, da\u00df man mich einen \u201eBr\u00fcckenbauer zwischen Kunst und Spiritualit\u00e4t\u201c nennen kann. Unter meinen Freunden sind viele K\u00fcnstler und ich liebe Kunst. Einer meiner langj\u00e4hrigen Freunde, mit dem ich viele B\u00fccher gestaltet habe, ist der K\u00fcnstler M\u0101ris Suba\u010ds. Und auch der Unternehmer Uldis P\u012blens, mit dem wir vor zwei Jahren das Institut f\u00fcr Integrale Ausbildung gegr\u00fcndet haben, ist ein K\u00fcnstler. Unter anderem malt er sehr interessante Gem\u00e4lde. Meines Erachtens stehen Kunst, Musik, und Dichtkunst in gro\u00dfer Resonanz mit der Kontemplation, da man durch sie zu spirituellen Einsichten ohne die Hilfe logischer Konzepte gelangt. \u00c4hnlich wie die Meditation sind dieses Instrumente um das Erwachen alternativer Wirklichkeiten zu erfahren.<\/p>\n<p><em><strong>VI: Du bist jahrelang Pastor der evangelischen Kirche Lettlands und Professer f\u00fcr Bibel-Exegese gewesen. Wie verstehst Du Dich heute in Deiner Kirche und was glaubst Du, welche Wirkung Deine Arbeit auf sie hat?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>JR:<\/strong>\u00a0Ja, ich habe 35 Jahre als Pastor der evangelischen Kirche gedient. Ich habe allerdings im Februar dieses Jahres mein Amt verlassen, bin aber weiterhin ein Mitglied der Kirche. Es war keine leichte Entscheidung, aber ich wei\u00df, da\u00df es die einzig richtige war.<\/p>\n<p>Wie wir alle wissen, ist diese Zeit in Europa sehr schwierig. Man k\u00f6nnte es mit Richard Rohrs Worten ein \u201eR\u00fcckfall\u201c nennen, er spricht ja davon, da\u00df die Entwicklung der Geschichte einem gewissen Rhythmus folgt: \u201eEntwicklungssch\u00fcbe und R\u00fcckf\u00e4lle\u201c \u2013 drei Schritte vorw\u00e4rts, zwei zur\u00fcck. Wir sind gerade dabei die zwei Schritte zur\u00fcck zu erleben.<\/p>\n<p>Die Menschen f\u00fchlen sich desorientiert, sie suchen erneut nach Sicherheit im Traditionalismus, Nationalismus, in der Abgrenzung von allem \u201eFremden\u201c, in dem Verfolgen der \u201eeigenen Interessen\u201c.<\/p>\n<p>Die Osteurop\u00e4ische Kirche versucht ihre Daseinsberechtigung durch den Traditionalismus zu begr\u00fcnden, dort sind solche \u201eneuen Geschichten\u201c wie Meditation oder \u00e4hnliche spirituelle Praxen nicht willkommen.<\/p>\n<p>Ich habe gro\u00dfe Achtung vor der riesigen Arbeit, die die Kirche vollbringt, und denke, da\u00df es unabdingbar ist, mit ihr im Dialog zu bleiben. Ich bin kein konfliktfreudiger Mensch, ich f\u00fchlte jedoch, da\u00df meine innere Integrit\u00e4t, meine Ehrlichkeit zu mir selbst, Leid tragen w\u00fcrde und ich in einen sehr gro\u00dfen inneren Konflikt kommen w\u00fcrde, wenn ich im Amt des Pastors geblieben w\u00e4re.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hatte dieser Schritt auch mehrere andere Gr\u00fcnde. Ich f\u00fchle mich zur Zeit freier, unter anderem auch freier in der F\u00e4higkeit der Kirche und ihren Menschen zu dienen. Seltsamerweise habe ich in der letzten Zeit zu der weltlichen Gesellschaft und ihren Vertretern ein viel besseres Verh\u00e4ltnis als zu unserer religi\u00f6sen Gesellschaft.<\/p>\n<p><em><strong>VI: 2009 hast Du zusammen mit Deiner Frau Inga das Elias Haus er\u00f6ffnet, in dem Ihr seitdem viele Veranstaltungen anbietet und viele Menschen begleitet. Kannst Du uns dazu etwas sagen?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>JR:<\/strong>\u00a0Ja, vor 9 Jahren haben wir in das erste Meditationshaus in Lettland ins Leben gerufen, wir haben in dieser Zeit etwa 230 Retreats unterschiedlicher L\u00e4nge dort abgehalten ( 1-,3-, 5- und 7-t\u00e4gige), die von etwa 3000 Menschen besucht worden sind. Als wir das Haus des Elias er\u00f6ffneten, wu\u00dften wir nicht, da\u00df das Interesse der Menschen in Lettland f\u00fcr einen spirituellen Weg so gro\u00df sein w\u00fcrde. Diese Zeit hat auch uns selbst sehr grundlegend ver\u00e4ndert. Ich freue mich dar\u00fcber, da\u00df in der Zwischenzeit auch meine Lebensgef\u00e4hrtin Inga zu einer Kontemplationslehrerin geworden ist, die ihre eigenen Retreats leitet. Das Haus des Elias ist ein sch\u00f6nes Wunder und eine wichtige Wendung in unserem Leben.<\/p>\n<p><em><strong>VI: 2013 hast Du eine Kontemplationsschule Via Integralis gegr\u00fcndet: Was d\u00fcrfen wir uns darunter vorstellen?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>JR:<\/strong>\u00a0Ja, im Jahr 2013 begannen wir in Zusammenarbeit mit der Lassalle-Kontemplationsschule Via integralis in der Schweiz und in Deutschland ein vierj\u00e4hriges Kontemplationslehrer-Ausbildungsprogramm in der lettischen Sprache. Ein gro\u00dfer Dank geht an Dich, Hildegard, und auch an Bernhard f\u00fcr den regelm\u00e4\u00dfigen Besuch der lettischen Seminare, Eure Vorlesungen und die spirituelle Begleitung. Das Programm der lettischen LKS wurde von 16 Kontemplationslehrern im Jahr 2017 absolviert.<\/p>\n<p>In diesem Jahr haben wir ein neues vierj\u00e4hriges Programm begonnen, an dem wieder 16 Teilnehmer studieren. Wir benutzten dabei mit gro\u00dfem Verantwortungsgef\u00fchl das Schweizerische-Deutsche Programm, das f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse Lettlands adaptiert und erweitert worden ist.<\/p>\n<p>Meinem Gef\u00fchl nach k\u00f6nnen vier Jahre eine intensivere gemeinsame Arbeit erm\u00f6glichen sowie eine Auswertung der Pers\u00f6nlichkeiten der werdenden Lehrer. Die Teilnehmer des ersten sowie des zweiten Programms sind mir pers\u00f6nlich bekannte Menschen, deren spirituellen Werdegang ich viele Jahre mitverfolgt habe.<\/p>\n<p><em><strong>VI: Was ereignet sich zurzeit bei Euch aktuell und was sind die Zukunftsaussichten von Via Integralis in Lettland?<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>JR:<\/strong>\u00a0Bez\u00fcglich des Wirkens von Via integralis in Lettland ist unser Hauptziel qualitativ hochwertige Seminare und Retreats zum Erlernen der Meditation anbieten zu k\u00f6nnen. Es gibt zurzeit in Lettland bereits 5 Orte, an denen Meditationsretreats im Sinne der Tradition und dem Geiste der Via Integralis stattfinden: Im Haus des Elias (Bezirk Ventspils), in der Villa Dole in der N\u00e4he von Riga, in der Luthergemeinde Riga, im Raum der Stille der lettischen Nationalbibliothek und im Institut f\u00fcr Integrale Ausbildung in Riga. Es ist mir eine Freude, wie stabil sich die Via Integralis Gemeinschaft in Lettland etabliert hat.<\/p>\n<p>Ich habe schon anmerken lassen, da\u00df ich zusammen mit meinem Freund dem Unternehmer Uldis P\u012blens ein Institut f\u00fcr Integrale Ausbildung in Riga ger\u00fcndet habe, welches verschiedene Seminare und Retreats anbietet, deren verbindender Strang die Meditation ist.<\/p>\n<p>Wir arbeiten zurzeit in \u00dcbergangsr\u00e4umlichkeiten, hoffen jedoch, da\u00df in 16 Monaten ein neues gro\u00dfes Geb\u00e4ude fertiggestellt sein wird, in dem wir unser Wirken erweitern k\u00f6nnen. Vielleicht k\u00f6nnen wir, nach der Fertigstellung der neuen R\u00e4umlichkeiten des Instituts eine gemeinsame Konferenz f\u00fcr Kontemplationslehrer der Via Integralis Europas organisieren? Vielleicht im Jahr 2021?<\/p>\n<p>Wir freuen uns darauf, Dich, Hildegard, zusammen mit Bernhard in Lettland im Mai n\u00e4chsten Jahres im gemeinsamen Seminar mit unseren werdenden Lehrern begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><em><strong>VI: Juris, zum Abschluss: \u201eWas ich noch sagen wollte\u2026\u201c:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>JR:<\/strong>\u00a0Ich f\u00fchle mich sehr dankbar. Gott dankbar, den Menschen, dem Leben dankbar. Und ich m\u00f6chte die LKS Lehrer der Schweiz, Deutschlands und \u00d6sterreichs dran erinnern, da\u00df sie in Lettland viele Freunde und Gleichgesinnte haben.<\/p>\n<p><strong>Hildegard Schmittfull, November 2018<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Juris Rubenis ist f\u00fcr Insider das \u201eGesicht\u201c der via integralis Latvia. Im Interview erz\u00e4hlt er von seinem inneren Weg, der bereits zur Zeit der sowjetischen Besatzung Lettlands begann. Heute ist er in seiner Heimat eine \u201e\u00f6ffentliche Person\u201c und leitet die via integralis Latvia. Hildegard Schmittfull f\u00fchrte das Interview. 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