{"id":1014,"date":"2017-11-17T23:32:46","date_gmt":"2017-11-17T22:32:46","guid":{"rendered":"http:\/\/s774323011.online.de\/?p=1014"},"modified":"2020-05-05T14:12:18","modified_gmt":"2020-05-05T12:12:18","slug":"interview-mit-dorothea-welle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/viaintegralis.ch\/fr\/2017\/11\/17\/interview-mit-dorothea-welle\/","title":{"rendered":"Interview mit Dorothea Welle"},"content":{"rendered":"<header class=\"entry-header\">\n<h1 class=\"entry-title\"><span style=\"font-size: 16px;\">Dorothea Welle<\/span><\/h1>\n<\/header>\n<div class=\"entry-content\">\n<p>Es ist Samstagmittag, Via Integralis Lehrerweiterbildungstreffen auf Maria Lindenberg bei Freiburg im Schwarzwald. Wir sitzen unter der alten Linde vor der Kapelle, gesch\u00e4ftiges Tun auf dem gekiesten Vorplatz: bald wird hier eine Hochzeit stattfinden. Die dichten Schwarzwaldmorgennebel lichten sich. Einzelne Sonnenstrahlen beginnen, die verschiedenen Gr\u00fcnt\u00f6ne der sanften H\u00fcgel rundherum zu beleuchten.<\/p>\n<p><strong><em>Regina Gr\u00fcnholz (RG): Kannst Du, Dorothea, in einigen S\u00e4tzen etwas zur Geschichte dieses Ortes Maria Lindenberg sagen? Seit wann genau finden hier Anl\u00e4sse der Via Integralis statt?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Dorothea Welle (DW):<\/strong>\u00a0Ja, das ist eine spannende Geschichte. Der Lindenberg ist seit \u00fcber 500 Jahren ein Wallfahrtsort. Begonnen hat alles mit dem in Not geratenen reichen Galli-Bauern und seinem H\u00fctebuben unten im Ibental. Beiden ist die Mutter Gottes erschienen mit Worten und Zeichen. Auf ihr Wort hin lie\u00df der Bauer zun\u00e4chst ein Bildst\u00f6ckle errichten, kurz darauf eine Kapelle auf dem Berg. Bald schon kamen viele Wallfahrer hier her. Und es ist auch heute noch ein lebendiger Ort. Weder die Kirche selbst noch der Staat konnten durch Schlie\u00dfung der Kirche die Menschen davon abbringen, auf den Lindenberg zu pilgern. Auch kriegerische Auseinandersetzungen konnten die Anziehungskraft des Lindenbergs nicht zum Erliegen bringen. Starke Frauen, die sich als kleine Gemeinschaft im 19. Jahrhundert angesiedelt hatten, haben wesentlichen Anteil daran. Dazu kamen die selbstbewussten Bauern aus dem Ibental. 1915 zogen Franziskanerinnen aus Gengenbach auf den Lindenberg und begannen, mehrt\u00e4gige Exerzitien mit Vortr\u00e4gen, Schweigen und Einzelgespr\u00e4chen anzubieten und die Menschen auch f\u00fcr mehrere Tage zu beherbergen. 100 Jahre sp\u00e4ter haben wir die Angebote unserer Zeit angepasst. Dazu z\u00e4hlen auch die Kontemplationstage der Via Integralis mit Gabriele Geiger-Stappel und Bernhard Stappel. Wir bieten sie seit 2013 bei uns an. \u2013 Und eine Besonderheit auf dem Lindenberg ist unsere M\u00e4nnergebetswache.<\/p>\n<p><strong><em>RG: Etwas zur Gebetswache, die auf Maria Lindenberg gepflegt wird, auch \u201eBruder Klaus Wache\u201c genannt.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>DW:<\/strong>\u00a0Begonnen hat die M\u00e4nnergebetswache 1955. Anlass waren die Gespr\u00e4che, die der damalige deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer mit der russischen Regierung unter Nikita Chruschtschow und Nikolai Bulganin f\u00fchrte zur Freilassung der restlichen ca. 10`000 deutschen Kriegsgefangenen. Alois Stiefvater, der M\u00e4nnerseelsorger unseres Erzbistums in jener Zeit, begleitete diese Begegnung mit einer Gruppe M\u00e4nner im Gebet. Dazu waren sie zu Bruder Klaus nach Fl\u00fceli gereist. Und dieses Gebet f\u00fcr den Frieden in der Welt sollte fortgef\u00fchrt werden. So kam es zur Gebetswache auf dem Lindenberg.- Dass sie \u201eBruder Klaus Wache\u201c genannt wird, ist mir bisher noch nicht begegnet. Aber passend ist das durchaus.<\/p>\n<p><strong><em>RG: Hat die Gebetswache das Projekt Meditieren f\u00fcr eine Friedliche Welt (MFW) beeinflusst?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>DW:<\/strong>\u00a0In der Tat ist hier manches miteinander verwoben. Das Via Integralis Projekt Meditieren f\u00fcr eine Friedliche Welt hat ja im Haus Fernblick 2016 erstmals stattgefunden. Bernhard Stappel hatte den wunderbaren Einfall, das letzte Jahr des Hauses vor seinem Verkauf durch eine m\u00f6glichst durchg\u00e4ngige Pr\u00e4senz von Meditierenden zu w\u00fcrdigen. Die Erfahrungen, von denen letztes Jahr im Fernblick berichtet wurde, brachten mich auf die Idee: da jeweils im Dezember die Gebetswache auf dem Lindenberg pausiert, k\u00f6nnten wir doch in diesem Zeitraum \u201edie Fackel \u00fcbernehmen\u201c. Spontan gab ich die Idee in den Kreis. Bernhard Stappel, der zu diesem Projekt u.a. auch von der jahrelangen Tradition der Gebetswache auf dem Lindenberg inspiriert war, stand gleich dahinter, und er wird auch die ganze Zeit im Dezember dieses Jahr selber anwesend sein. Dazu gesellt haben sich weitere Via Integralis Lehrende, so dass die Pr\u00e4senz gew\u00e4hrt ist. Wer m\u00f6chte, kann f\u00fcr einen oder mehrere Tage dazu kommen. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Homepage.<\/p>\n<p><strong><em>RG: Wie ist die Via Integralis auf den Lindenberg gekommen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>DW:<\/strong>\u00a0Was soll ich sagen? Seitdem ich mit meiner Arbeit als Leiterin der Exerzitien und Geistlichen Angebote im Haus Maria Lindenberg begonnen habe, mache ich die Erfahrung, dass sich vieles f\u00fcgt.<br \/>\nSo war es auch mit der Via Integralis. Bernhard Stappel war Ende 2012 mit seiner Frau bei uns, und im Gespr\u00e4ch erz\u00e4hlte er mir von der Via Integralis, und dass in wenigen Wochen ein neuer Ausbildungskurs beg\u00e4nne. Die Inhalte \u00fcberzeugten mich, war mir in meiner neuen Aufgabe doch gleich klar geworden, dass ich mehr noch wie in meiner T\u00e4tigkeit als Klinikseelsorgerin herausgefordert sein w\u00fcrde, verschiedene Zug\u00e4nge zu Religion, Sinnsuche und Lebensgestaltung zu integrieren. Ich war also neugierig geworden, wie sich im Falle der Via Integralis Zen-Tradition und Christentum gegenseitig entdecken und bereichern, ohne das je Eigene aufzugeben. Nach R\u00fccksprache mit meinem Dienstvorgesetzten bekam ich gr\u00fcnes Licht f\u00fcr die Teilnahme an der Ausbildung. Im Jahr darauf gab es bereits den ersten Kurs auf dem Lindenberg. Und nun auch schon zum wiederholten Male ein Treffen der Lehrenden.<\/p>\n<p><strong><em>RG: Was unterscheidet die Propstei Wislikofen im Kanton Aargau in der Schweiz, die eine Heimat der Via Integralis, von Maria Lindenberg, ihrer anderen Heimat? Wo liegen die Gemeinsamkeiten?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>DW:<\/strong>\u00a0Da ich selbst im Januar nicht beim Lehrendentreffen in Wislikofen dabei sein und somit den Ort noch nicht kennenlernen konnte, kann ich zu den Unterschieden nichts sagen. Mich freut, dass die Via Integralis mit dem Lindenberg \u2013 wie du sagst \u2013 nun auch eine Heimat oder besser \u201eHerberge in Deutschland\u201c hat. Nach unserem Treffen hier im September stelle ich aber fest, dass eine Gemeinsamkeit ist, dass sich die Teilnehmenden in beiden H\u00e4usern wohl f\u00fchlen.<\/p>\n<p><strong><em>RG: Du hast beruflich zwei Standbeine: Du bist Klinikseelsorgerin in der Helios Klinik in Titisee-Neustadt und Bildungsverantwortliche im Haus Maria Lindenberg. Beschreibe bitte kurz diese beiden T\u00e4tigkeiten. Und: lassen sie sich so ohne weiteres miteinander vereinen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>DW:<\/strong>\u00a0Klinikseelsorgerin bin ich seit zw\u00f6lf Jahren. Da das von Anfang an eine 50%-Stelle war, war mir klar, dass irgendwann etwas dazu kommen musste. Und das war dann meine Leitungsaufgabe auf dem Lindenberg. Ich plane und organisiere die Angebote des Hauses, bin also f\u00fcr die inhaltliche Ausrichtung hier zust\u00e4ndig. Einige Kurse leite ich selbst, meist sind wir da zu zweit. Ein Leitmotiv unseres Programmes lautet: \u201eFriede \u2013 Vers\u00f6hnung \u2013 Gerechtigkeit\u201c.<br \/>\nDie Seelsorge im Krankenhaus unterscheidet sich u.a. in der \u201eSpontanit\u00e4t\u201c. Die wechselnden Situationen der Patientinnen und Patienten fordern dich, im Augenblick pr\u00e4sent zu sein \u2013 ohne vorbereitetes Konzept. Dazu kommt, dass kaum einer freiwillig ins Krankenhaus geht \u2013 bei den Kursen ist das dann doch anders.<br \/>\nZwei Arbeitsorte bedeutet, dass ich feste Tage am jeweiligen Ort habe. Das bringt Verl\u00e4sslichkeit f\u00fcr mich und die H\u00e4user. Im Krankenhaus bin ich \u201eGastarbeiterin\u201c, da ich von der Kirche angestellt bin. Die \u201eGast-Freundschaft\u201c dort ist aber sehr gut.<\/p>\n<p><strong><em>RG: Wie erholst Du Dich? Wo tankst Du auf?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>DW:<\/strong>\u00a0Abgewandelt k\u00f6nnte ich sagen: \u201eDer Arbeitsweg ist die Erholung\u201c \u2013 statt ins Fitnessstudio komme ich mit dem Rad zur Arbeit, im Winter auch mal mit den Langlaufskiern. Die Natur hier im Schwarzwald ist ein geschenkter Erholungswert, den es zugleich zu h\u00fcten gilt. Dann singe ich auch in einem Chor und greife ab und zu zur Fl\u00f6te.<\/p>\n<p><strong><em>RG: Etwas zu Deinem Werdegang und, soweit du m\u00f6chtest, zu Deinem privaten Leben?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>DW:<\/strong>\u00a0Weil ich es faszinierend fand beruflich weiterzugeben, was mir pers\u00f6nlich viel bedeutet, habe ich Theologie studiert. Auch ein halbes Jahr in Fribourg in der Schweiz. Dort lag mein Schwerpunkt allerdings auf dem Mitleben in der Archegemeinschaft \u201eLa Grotte\u201c, wo Menschen mit und ohne Behinderung zusammenwohnen. Diese Zeit hat mich gepr\u00e4gt.<br \/>\nNach einigen Jahren als Pastoralreferentin in der Pfarreiarbeit entschied ich mich f\u00fcr ein Sabbatjahr. In dieser Zeit wanderte ich auf dem Jakobsweg bis zum Ende. Danach kam ich in den Hochschwarzwald.<\/p>\n<p><strong><em>RG: Wie bist Du zur via integralis gekommen? Wie l\u00e4sst sich die spirituelle Offenheit dieser Kontemplationsschule in Deinen Berufsalltag einbringen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>DW:<\/strong>\u00a0Ja, wie gesagt, es war die Begegnung mit Bernhard und Gabriele auf dem Lindenberg. Es ist in der Tat die \u201espirituelle Offenheit\u201c und Weite, die es eigentlich in jeder Begegnung braucht, nicht nur zwischen Buddhisten und Christen. Zugleich f\u00fchrt diese Auseinandersetzung auch mehr zum Eigenen. Es ist ein Offen-sein im Bewusstwerden dessen, wo ich selbst meine Wurzeln sehe.<\/p>\n<p><strong><em>RG: Welche Rolle spielt Franz Jalics SJ in Deinem Leben? Wo steht er der Kontemplationsschule Via Integralis nahe, worin unterscheidet er sich?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>DW:<\/strong>\u00a0Franz Jalics ist mir bis heute \u201estiller Begleiter\u201c. Die Kurse bei ihm haben mich gepr\u00e4gt. Die Einfachheit \u2013 innen und au\u00dfen. \u201eDer Weg ist einfach \u2013 du musst ihn nur gehen\u201c, an diesen Satz denke ich immer mal wieder. Er entspricht auch meiner Erfahrung auf dem Jakobsweg: \u201eMir zu F\u00fc\u00dfen: el camino\u201c.<br \/>\nDie Kontemplationsschule Via Integralis erlebe ich mehr auch als einen Ort der Auseinandersetzung. Verantwortung f\u00fcr die Welt wird hier \u2013 zumindest in der Gruppe der Lehrenden \u2013 auch in Diskurs und Dialog wahrgenommen. Stark finde ich dabei, wie die Kontemplation die Basis f\u00fcr das Gespr\u00e4ch darstellt. Wer im Haus Gries in Wilhelmsthal (Anm. DW: westlich von Frankfurt und n\u00f6rdlich von N\u00fcrnberg) f\u00fcr einige Zeit in der Hausgemeinschaft mitlebt, erf\u00e4hrt es dort vielleicht \u00e4hnlich. Das Meditieren hat bei Franz Jalics, der wie Niklaus Brantschen dem Orden der Jesuiten angeh\u00f6rt, eine klar christliche Ausrichtung, die dem Beginn jeder Meditation vorangestellt wird. Sein Weg ist der Weg des \u201eHerzensgebetes\u201c. Gleichwohl hat der Ursprung eine politische Brisanz, die in der Gefangenschaft von Franz Jalicz in Argentinien liegt.<\/p>\n<p><strong><em>RG: Ausblick: Etwas zu Meditieren f\u00fcr eine Friedliche Welt vom 1.12. bis 22.12.2017 auf Maria Lindenberg?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>DW:<\/strong>Auf die Zeit im Advent freue ich mich. Ich bin gespannt, wie die Resonanz aus der Umgebung ist, ob manche Menschen das Angebot als \u201eora et labora\u201c f\u00fcr sich nutzen und vor oder nach der Arbeit, etwa aus Freiburg, auf den Lindenberg kommen. Anderen kann ich nur g\u00f6nnen, ein paar Tage als kleine Auszeit f\u00fcr sich zu nehmen. Es gibt auch drei Wochenendseminare in dieser Zeit. Die Kursleitungen wissen um unser Projekt und erm\u00f6glichen den Teilnehmenden ihrer Kurse, die Teilnahme an den Meditationen jeweils morgens bzw. abends um sieben Uhr. Wer mehrere Tage hier ist, kann sich mit den Verantwortlichen der Woche individuell absprechen, die Umgebung erkunden oder eine Schneetour unternehmen. Eine kleine Einschr\u00e4nkung haben wir: aus betrieblichen Gr\u00fcnden sind \u00dcbernachtung und Verpflegung im Haus ab dem 18. Dezember nicht mehr m\u00f6glich. Gerne vermitteln wir aber Zimmer oder Ferienwohnungen in der N\u00e4he.<\/p>\n<h3>Drei \u00dcberraschungsfragen:<\/h3>\n<p><strong><em>RG: Dein Name ist Welle \u2013 was unterscheidet Dich von einer Woge?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>DW:<\/strong>\u00a0(lacht) \u2026 eine Welle ist mehr in Bewegung, eine Woge ist wuchtiger. Eine Welle ist nicht festgelegt, die gibt\u2019s in einem Fluss, im See oder im Meer. Die Welle hat etwas Leichtes.<\/p>\n<p><strong><em>RG: Ist die via integralis mit den beiden katholischen Bildungsh\u00e4usern nicht etwas zu rechtslastig?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>DW:<\/strong>\u00a0Heisst katholisch rechtslastig?? \u2013 Es gibt Str\u00f6mungen in der katholischen Kirche, die in diese Richtung gehen m\u00f6gen. Aber \u201ekatholisch\u201c heisst ja vom Grundverst\u00e4ndnis her \u201ef\u00fcr alle, allumfassend\u201c. Da gibt es weder rechts noch links. Auf die Nachfrage von Niklaus Brantschen neulich w\u00e4hrend der Fortbildungstage, wie es kommt, dass bei uns \u00fcberall Kreuze h\u00e4ngen, antwortete ich spontan: das ist unser Absender. Auch in unserem Haus, in dem wir Offenheit f\u00fcr alle leben, soll man sehen, dass wir christlich sind. So haben auch die Kruzifixe in den R\u00e4umen ihren Platz.<\/p>\n<p><strong><em>RG: Bruder Klaus \u2013 Schwester Dorothea?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>DW:<\/strong>\u00a0Meinst Du mit Schwester Dorothea seine Frau? Die Namensgleichheit zu mir l\u00e4sst sich nat\u00fcrlich auch nicht verbergen. Ob meine Eltern bei der Wahl des Namens an Bruder Klaus und seine Frau gedacht haben, glaube ich weniger. Es war wohl mehr die Bedeutung, die ihnen wichtig war: \u201eGeschenk Gottes\u201c \u2013 was nat\u00fcrlich f\u00fcr jeden Menschen zutrifft! Zu Klaus und Dorothea von der Fl\u00fce habe ich bisher keinen engeren Draht. Ich f\u00fchle mich ihnen vielleicht geschwisterlich nahe\u2026<\/p>\n<blockquote><p><em>\u2026fr\u00f6stelnd stehen wir auf, es ist k\u00fchl geworden, die Linde l\u00e4sst noch ein paar Regentropfen von ihren Bl\u00e4ttern fallen\u2026 noch geschwind einen Kaffee: und wir sind bereit f\u00fcr die Fortsetzung von Franz Johannes Litsch`s Vortrag \u00fcber die \u201eKulturelle Grundlagen f\u00fcr eine Integration buddhistischer Meditation in die westliche Welt als Anfrage an eine christliche Mystik von heute\u201c.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Regina Gr\u00fcnholz, 2. September 2017<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dorothea Welle Es ist Samstagmittag, Via Integralis Lehrerweiterbildungstreffen auf Maria Lindenberg bei Freiburg im Schwarzwald. Wir sitzen unter der alten Linde vor der Kapelle, gesch\u00e4ftiges Tun auf dem gekiesten Vorplatz: bald wird hier eine Hochzeit stattfinden. Die dichten Schwarzwaldmorgennebel lichten sich. Einzelne Sonnenstrahlen beginnen, die verschiedenen Gr\u00fcnt\u00f6ne der sanften H\u00fcgel rundherum zu beleuchten. Regina Gr\u00fcnholz&hellip;&nbsp;<a href=\"https:\/\/viaintegralis.ch\/fr\/2017\/11\/17\/interview-mit-dorothea-welle\/\" rel=\"bookmark\">Read More &raquo;<span class=\"screen-reader-text\">Interview mit Dorothea Welle<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":1656,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"off","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","neve_meta_reading_time":"","footnotes":""},"categories":[65,37],"tags":[81,59,69,66],"class_list":["post-1014","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-interview","category-newsletter","tag-frieden","tag-kirche","tag-mystik","tag-zivilgesellschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/viaintegralis.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1014","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/viaintegralis.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/viaintegralis.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/viaintegralis.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/viaintegralis.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1014"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/viaintegralis.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1014\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1658,"href":"https:\/\/viaintegralis.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1014\/revisions\/1658"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/viaintegralis.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1656"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/viaintegralis.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1014"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/viaintegralis.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1014"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/viaintegralis.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1014"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}