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Texte

Die sinnliche Seele: Spiritualität und Sexualität

An der diesjährigen Lehrer*innen-Fortbildung im September auf dem Lindenberg im Schwarzwald hat sich eine grosse Zahl der via integralis-Lehrenden unter dem Leitgedanken „Die sinnliche Seele“ auf ein anspruchsvolles Thema eingelassen: Unter der Leitung und Begleitung von Franziska Bolt, Ärztin und seit Jahren Forschende auf diesem Fachgebiet, stellten wir uns dem bis heute bestehenden, oft schmerzhaften Bruch zwischen einer offen gelebten Spiritualität und einer vielfach von Sprachlosigkeit geprägten oder gar unterdrückten, teilweise heimlich und pervertiert gelebten Sexualität, die viel Leiden erzeugt. Ein existentielles Thema, ein Thema, das beileibe nicht nur für der via integralis zugewandte Menschen relevant ist, das aber gerade für uns als via integralis, die wir uns einer integralen Spiritualität verpflichtet wissen, aus den Dunkelkammern ins Licht unseres Bewusstseins zu holen ist.

Lesetipp: ALLES TRÄGT DEN EINEN NAMEN von Richard Rohr

„Christus“ bezeichnet die transzendente Wirklichkeit in allen Dingen, DAS, wo alle Dualität, alle Bewertung und Unterscheidung nicht ist, wo ES eins ist, alles in allem. Zustand, Ziel und Bewegung hin zugleich. Christus als transformierendes Prinzip, alle Religionen und Kulturen überspannend. Richard Rohr tastet sich an die Namen „Jesus“ und „Christus“ heran. Wie erhalten sie Gültigkeit für die gesamte Menschheit? Ja, für alles Seiende?

Foto: Regula Tanner

Mit leeren Händen

Antritts- und Vorstellungsreferat von Regula Tanner anlässlich des Jahrestreffens vom 7. bis 9. Februar 2020 in der Propstei Wislikofen Die erste Anfrage, die spirituelle Leitung zu übernehmen, ist schon ein paar Jahre her. Lange hatte ich viele Argumente dagegen – in meinen… Weiterlesen »Mit leeren Händen